14.07.2017


Grundlagen der Produktkennzeichnung in der

Für die einen sind es nur Striche oder beliebige Nummern auf der Verpackung – für andere ist es eine Art Lebenslauf jenes Produkts, das gerade vor ihnen liegt. Dahinter steht ein komplexes Identifikationssystem, das ein Produkt von seinem Ursprungsort bis zum Endabnehmer oder Verbraucher über die gesamte Supply-Chain begleitet. Die Bedruckung variiert dabei von Herstellungs- und Verfallsdaten über Chargennummern bis hin zu komplexen Codes, die eine ganze Bandbreite an Informationen beinhalten. Mithilfe von Tinte, Prägung, Thermotransfer, Laser oder Etiketten können die verschiedensten Druckbilder und Daten auf ein Produkt, seine Primär- oder Sekundärverpackung aufgebracht werden.

 

 

 

Besonderheiten in der Lebensmittelbranche

 Die Lebensmittelindustrie ist durch ihre hohe Preissensibilität gekennzeichnet. Dies gilt nicht nur, aber insbesondere für Frischwaren. Zudem ist die Branche wie kaum eine andere den stetig steigenden Ansprüchen der Verbraucher im Hinblick auf biologische bzw. ökologische Erzeugung, Nachhaltigkeit und Gesundheit unterworfen. Alle Informationen zu den Lebensmitteln – wie etwa Inhaltsstoffe, Füllmenge und Rückverfolgbarkeit – müssen dem Verbraucher direkt zur Verfügung gestellt werden. Das erfordert eine zuverlässige Verknüpfung des Informationsflusses mit dem Warenfluss.

 

 

Die Kennzeichnung von Lebensmitteln macht diese Verknüpfung für den anspruchsvollen Verbraucher sichtbar.

 

Zugleich stellt sie Produktionsunternehmen vor enorme Herausforderungen. Die Kennzeichnung ist vor allem in der Lebensmittelbranche ein unverzichtbarer Teil der Verpackung. Daher gilt: Je verderblicher die zu bedruckenden Waren, desto genauer sollte auf den Kennzeichnungsprozess als Teil des Produktions- und Verpackungsprozesses geachtet werden.

 

Was heißt Sicherheit bei der Lebensmittelkennzeichnung?

 

Lebensmittel sicher zu kennzeichnen bedeutet, korrekte und (gesetzlich) erforderliche Produktinformationen auf der Verpackung oder der Ware selbst aufzubringen, z.B. direkt aus dem Warenwirtschaftssystem heraus. Ein weiterer Sicherheitsaspekt sind hygienegerechte Maschinen und Produktionsanlagen. Ziel ist es, falsche Kennzeichnungen von Produkten und verderblichen Waren oder gar die Verunreinigung der Lebensmittel zu vermeiden. 

Ebenfalls ist zu beachten, dass der Aufdruck Teil der Lebensmittelverpackung ist, die zu den Lebensmittelbedarfsgegenständen gehört und somit strengen rechtlichen Regelungen unterliegt. So dürfen beispielsweise keine gesundheitsgefährdenden Inhaltsstoffe oder Bestandteile an Lebensmittel abgegeben werden.


• Verordnung (EG) Nr. 1935/2004

• Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch

 

Was heißt Flexibilität im Prozess?


Die Lebensmittelindustrie ist eine sehr preissensible Branche. Um im Wettbewerb bestehen zu können, sollten Produktionsunternehmen daher sehr flexibel auf Veränderungen im Konsumverhalten der Verbraucher, auf neue Produkte und Verpackungen sowie auf geänderte Kennzeichnungsvorschriften reagieren können. Daher müssen die technologischen Voraussetzungen geschaffen werden, um den Kennzeichnungsprozess bei Bedarf schnell und einfach anzupassen. Nur so kann die Produktion reibungslos, effizient und im besten Fall auch innovativ erfolgen.

 

Lebensmittelettiketierung Lebensmittelkennzeichnung


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